WordPress Update auf WordPress 5.0

In ca. 14 Tagen ist es soweit, WordPress 5.0 wird offiziell ausgerollt. Nutzer von WordPress werden an diesem Tag ein Core-Update für Ihre Webseite vorfinden. In diesem Blogeintrag möchte ich euch einen kurzen Überblick darüber geben, auf was ihr vor einem Update auf WordPress 5.0 achten müsst.

Der neue Editor Gutenberg

Die Anwendungsoberfläche, welche in dieser Version den Namen „Gutenberg“ trägt, wird bei diesem Update komplett neu definiert. Mit diesem Update ändert sich nicht nur die Art und Weise, wie man mit WordPress Inhalte erstellen kann, sondern auch die Kompatibilität mit Themes und Plugins wird auf eine harte Probe gestellt.
Der veraltete WYSIWYG-Editor TinyMCE wird in der neuen WordPress-Version durch einen neuen Editor ersetzt. Dieser soll es komfortabler machen, neue Inhalte in WordPress zu erstellen. Gutenberg ähnelt in seiner Funktionsweise einem Webseiten-Builder, bei welchem man mittels Klick bzw. Drag and Drop unterschiedliche Content-Elemente auf seiner Webseite hinzufügen kann.
Einen Einblick über die Features, welche Gutenberg mit sich bringt, findet man auf folgender Webseite: https://de.wordpress.org/gutenberg/

Vorgehensweise bei bestehenden WordPress-Webseiten

Zu Beginn empfiehlt es sich, die vorhandene Webseite so umzubauen, dass sie vorerst einen Bogen um den neuen Editor macht. Für diesen Zweck müssen zwei Schritte getätigt werden:

  1. Vor dem Update auf WordPress 5.0 das Plugin „Classic Editor“ installieren und aktivieren. Somit behält man die klassische Bearbeitungsmaske auf seiner Webseite.
  2. Im nächsten Schritt alle eingesetzten Plugins und Themes auf die Kompatibilität mit dem Gutenberg-Editor prüfen.

Es ist ratsam, wie bei jedem größeren Core-Update, vor dem Update-Prozess ein gesamtes Backup seiner Webseite anzulegen.

Wie geht es nun weiter?

Grundsätzlich ist es nun ratsam, eine s.g. Entwicklungsumgebung seiner Webseite zu erstellen, auf welcher der Theme- und Plugin-Support von Gutenberg getestet werden kann. Sehr oft ist es bei individuell entwickelten Themes so, dass diese nicht mit der neuen Blöcke-Technologie von Gutenberg zurecht kommen. Aus diesem Grund muss man sich Schritt für Schritt an eine Webseite mit funktionierender neuer Benutzeroberfläche herantasten.
Wer diesen Schritt aber nicht unbedingt tätigen möchte, kann natürlich weiterhin mit dem Classic Editor arbeiten und Gutenberg komplett außen vor lassen.

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